In vier Logovid-Bänden werden verschiedenste Wörter in alphabetischer Reihenfolge vorgelesen

Die Logovids Wortlisten Teil 1 – 4

für alle, die aufgrund von Hirnverletzungen (z.B. Schlaganfall, Schädelhirntrauma) oder starker Lese-Rechtschreib-Schwäche Probleme zeigen.

Unter „Support“ finden Sie die Texte zu diesen Logovids Wortlisten Teil 1-4, sowie Hintergrundinformationen zum Ausdrucken.

Die Lese- und Sprech-Logovids Wortlisten Teil 1 – 4 bieten jeweils ca. 700 Wörter, die nach Anfangsbuchstaben bzw. -lauten geordnet und schriftlich wie mündlich dargebracht werden. Der die Lautbildung vornehmende Sprecher-Mund begleitet artikulatorisch den unter dem Wort entlanggeführten Lese- und Orientierungsstift. Lesen, Hören und Sprechen von Wörtern finden gleichzeitig mit dem Betrachten des Sprecher-Mundes statt.

Ausschnitt aus dem Logovid Wortlisten ansehen

Der Aufbau der Logovids Wortlisten Teil 1 – 4

Die zu lesenden und zu sprechenden Wörter werden in Blöcken von ca. 10 Wörtern präsentiert. Ihre Anordnung wird durch die Alphabet-Position des zweiten Buchstabens bestimmt.
Das zugrunde liegende Wort-Auswahlprinzip ist der Variantenreichtum in Wortlänge (Komplexität), Wortart (Nomen, Verb, Adjektiv, Adverb), Bedeutung (Semantik) und Gebrauchshäufigkeit (Frequenz). Komplexität und Bekanntheitsgrad variieren so, dass alle Logovid-Anwender „leichte“ wie „schwere“ Wörter ausmachen können.
Die Wörter sind in Druckschrift geschrieben.

Die methodisch-didaktische Gestaltung des Logovids folgt dem Lernprinzip des Rekonstruierens und Assoziierens affiner Relationen (jede Verbindung, die auf verwandte, gleichbedeutende Gemeinsamkeiten verweist) und dem mehrsensorischen Verarbeiten vorgegebener Informationen. Dazu dient die Mehrebenenpräsentation (3-Ebenen-Präsentation).

Die Logovid-spezifische, synchrone Präsentation von 3 affinen Informationen führt den Anwender lernpädagogisch zu einer „doppelten Verarbeitung“, nämlich zur Rekonstruktion affiner Beziehungen und zur Assoziierung „neuer“, affiner Beziehungen. Einerseits erinnert und rekonstruiert er affine Relationen im Logovid Wortlisten Teil 1 – 4 zwischen Schriftbild, Klangbild und sprechmotorischer Bewegung, andererseits bringt er Verstehens- und neuronale Konstruktionsprozesse in Gang und baut zwischen den synchron präsentierten Informationsarten Schriftbild, Klangbild und sprechmotorische Bewegung neue Verknüpfungen (Assoziationen) auf. Durch das wiederholte Durcharbeiten der Wortlisten erkennt der Logovid-Anwender die affinen Beziehungen zwischen den Informationsarten zunehmend deutlicher und speichert diese (Assoziatives Lernen).
Übendes Wiederholen prägt die Assoziation immer tiefer ein und führt schließlich zu einem neuen, stabilen und abrufbaren Wissensbestand.


Zusammengefasst

  • bei sprachlichen Problemen aufgrund von Hirnverletzungen (z.B. Schlaganfall (Apoplex), Schädelhirntrauma (SHT)) oder starker Lese-Rechtschreib-Schwäche
  • pro Logovid Wortlisten ca. 700 gelesene Wörter
  • Sprechermund gibt die Lautierung vor
  • ausgewogene Auswahl verschieden schwieriger Wörter aus Nomen, Verb, Adjektiv und Adverb